Baby

Kinder verändern Menschen. Sie stellen ein bislang geordnetes Leben völlig auf den Kopf, und sie erheben Ansprüche an Raum, Mobiliar und Zeit, denen Sie und Ihr Zuhause gewachsen sein müssen. Plötzlich ändert sich die Perspektive. Die Vorstellung eines stilvollen Haushalts verblaßt, wenn putzmuntere Kinder Ihre Nerven strapazieren. Das Budget schmilzt zusammen, da familiäre Bedürfnisse die Rücklagen für neue Vorhänge und den Notgroschen für die Traumküche aufzehren. Nun sind Effektivität, Erfindungsgabe und Sparsamkeit gefragt.

Ein Baby braucht nicht viel. Trotzdem ist aller Anfang schwer. Zu Erkennen welches die eigenen Bedürfnisse sind und welche die des Kindes ist nicht immer leicht. Aus diesem Grunde gibt es auch keine allgemeingültige Regel ab wann ein Kind ein eigenes Zimmer braucht. Die Bedürfnisse von Mutter und Kind sollten gleichermaßen wichtig sein. Zum Start ins Leben reicht ein Körbchen und eine Wiege. Um dem Nesttrieb zu frönen kann gerne eine gemütliche Ecke eingerichtet werden, die auch zum Stillen oder Wickeln dient. Aber ein eigenes Zimmer braucht ein Neugeborenes nicht. Schöner ist es wenn sich die Mutter einen Ort einrichten kann an den sie sich zurückzieht.

Vorausplanung

Es ist natürlich verlockend, das Zimmer völlig zu verwandeln und das mit Sehnsucht erwartete Kind vielerlei Motiven, Rüschen und Primärfarben auszusetzen. Aber nach 2 Jahren, wenn sich das süße Bündel in einen Wirbelwind voller Energie verwandelt hat, schwindet die Begeisterung für Schleifchen oder Traktorbilder vielleicht ebenso rasch wie Ihr Kontostand. Damit die Dekorations-wut nicht mit Ihnen durchgeht, halten Sie sich vor Augen, dass das Kinderzimmer für ein neugeborenes Baby, für ein Kleinkind und für ein Vorschulkind geeignet sein muss.

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