Vorschulkind
Kleinkinder verwandeln sich in kleine, unabhängige Menschen. Der Reifeprozess verläuft meist sehr plötzlich. Unterstützen Sie die
Unabhängigkeit des Kindes und machen Sie sich klar, wie schwierig es für Dreijährige ist, auf eigenen Füßen zu stehen, sich selbst
anzuziehen und zu entscheiden, was man spielen soll. In dieser Zeit beginnen die Kinder, im eigenen Zimmer zu spielen, ohne Eltern
oder Aufsicht. Umso wichtiger ist es, ihre Zimmer einladend zu gestalten. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für das Kind, nachts in
seinem eigenen Zimmer zu schlafen.
Spielzeug und Spiele sollten sichtbar und in Reichweite untergebracht werden, damit das Kind sich mühelos etwas aussuchen kann.
Der Stauraum sollte so gestaltet sein, dass das Kind auch beim Aufräumen mithilft. Mitwachsende Regale oder Sideboards die mit
durchsichtigen Kisten bestückt werden, sind dafür ideal.
Das Geschlecht des Kindes spielt bei der Planung durchaus eine Rolle, denn etwa ab fünf Jahren entwickeln Mädchen und Jungen
unterschiedliche Interessen. Da sich immer mehr Spielzeug ansammelt, lohnt es sich, regelmäßig auszusortieren. Geben Sie die Sachen
an jüngere Geschwister oder in der Verwandtschaft weiter, packen Sie sie auf den Speicher, oder verkaufen Sie sie auf dem Flohmarkt.
Kunstgalerie
Eine Ausstellungsmöglichkeit ist absolut unentbehrlich. Auf einer großen Pinn- oder Tafelwand finden die Meisterwerke aus Kindergarten
oder Spielgruppe, kombiniert mit Familienfotos und Lieblingspostkarten, ihren Platz. Wenn Sie keine Heftzwecken im Kinderzimmer wollen,
streichen Sie ein Brett mit Magnetfarbe und abschließend mit Tafelfarbe. Das Kind kann seine Bilder einfach mit Magneten aufhängen
unter selbst immer neue mit Kreide malen. Außerdem brauchen Sie ein schmales Regal oder eine Hängevitrine als Abstellfläche für alle
möglichen Figürchen und Modelle, für Bastelmaterial wie Papprollen, Farbe und Klebstoff.
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