Schulkind

Wenn die Kinder in die Schule kommen, beginnt eine sehr turbulente Phase in ihrem - und Ihrem - Leben. In diesem Zeitabschnitt mit vielen Aktivitäten neben der Schule, wie beispielsweise Freunde die zum Essen kommen oder Übernachtungsbesuche, empfiehlt es sich, neu zu überdenken, wie das Familienhaus funktionieren soll. Das Kinderzimmer wird nun zum Ort, in dem das Kind Zuflucht und Sicherheit sucht. Hierhin zieht es sich von dem Tohuwabohu im Haus zum ruhigen Spielen, Lesen Denken zurück.

Die Zimmer-dekoration kann nun gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Der Rahmen sollte allerdings von Ihnen vorgegeben werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für neue Vorhänge und Bettwäsche, deren Auswahl das Kind mitbestimmen kann. Berücksichtigen Sie die Vorstellungen Ihres Kindes soweit wie möglich. Überlassen Sie den Kindern die Farbwahl, selbst wenn dabei ein bonbonrosa Mädchenzimmer oder ein knallblaues Jungenzimmer herauskommt; ein Anstrich lässt sich notfalls an einem Wochenende überstreichen. Hobbys steigern sich oft bis zur Besessenheit, also lassen Sie Platz für die Sammlungen von Kastanien, Muscheln, Stickers und Fußballbildern.

Das Spielzeug ist in dieser Phase klein und unübersichtlich. Bausätze, winziges Puppenhaus-Zubehör und Kleidchen sowie Spielsteine von Brettspielen verschwinden leicht im Staubsaugerschlauch oder in diversen Kramschubladen. Transparente Kunststoffboxen, Körbe und Rollcontainer bieten sich in solchen Ordnungskrisen als Lösung an.















Übernachtungsgäste

Ein niedriges Hochbett mit Spielzone und Stauraum darunter nutzt oft optimal den Platz. Es ist für Kinder ab 6 Jahren sehr praktisch. Da ab diesem Alter Übernachtungsgäste auftauchen, eignet sich auch gut eine Bettcouch, aus der sich ein zweites Bett ausziehen lässt. Ansonsten greifen Sie auf ein Klappbett zurück, das woanders aufbewahrt wird, auf eine Matratze unterm Kinderbett, eine Luftmatratze oder eine dicke Decke. Schlafsäcke sind immer nützlich.

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